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Stiftung des Wehrdienst-Ehrenzeichens

In einer Zeit zunehmender sicherheitspolitischer Herausforderungen ist die Anerkennung des geleisteten Wehrdienstes und die damit übernommene gesellschaftliche Verantwortung wichtiger denn je. Angesichts einer neuen sicherheitspolitischen Verantwortung Deutschlands innerhalb Europas und der strategischen Aufstellung der Bundeswehr, etwa durch die Litauen-Brigade, wird deutlich, dass eine ehrliche und sichtbare Würdigung des geleisteten Dienstes notwendig ist. Das neu zu stiftende Wehrdienst-Ehrenzeichen soll diesem Bedarf gerecht werden. Auf dieser Webseite wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit auf die Verwendung der Gendersprache verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnung gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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Willkommen auf der offiziellen Webseite der Stiftung Wehrdienst-Ehrenzeichens. Hier können Sie sich über unsere Mission informieren und aktiv an der Unterstützung teilhaben.

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Über Uns

Die Stiftung Wehrdienst-Ehrenzeichens setzt sich leidenschaftlich für die Stiftung und Anerkennung des Wehrdienst-Ehrenzeichens ein. Wir bieten ein interaktives Microsoft-Formular und ein PDF-Dokument über Sharepoint, um Ihnen alle relevanten Informationen bereitzustellen. Derzeit sammeln wir aktiv Unterschriften, um dieses Ehrenzeichen zu etablieren und zu würdigen.

Mehr Informationen zum Wehrdienst-Ehrenzeichen

Hintergrund und sicherheitspolitischer Kontext:
Angesichts aktueller Bedrohungslagen – insbesondere durch den Krieg in der Ukraine – und der veränderten sicherheitspolitischen Lage Europas soll die Bundeswehr personell stark ausgebaut werden. Ziel ist eine Truppenstärke von ca. 250.000 aktiven Soldaten plus 200.000 Reservisten. Um dies zu erreichen, soll der Wehrdienst attraktiver gestaltet werden – unabhängig davon, ob er freiwillig oder verpflichtend ist. Zusätzlich zur Attraktivität des Dienstes stellt die Anerkennung derjenigen, die sich dazu bereit erklären unser Land mit der Waffe in der Hand zu verteidigen, einen zentralen Punkt der Gesellschaftlichen Diskussion dar.

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Zielsetzung der Auszeichnung:
Ein Wehrdienst-Ehrenzeichen soll ein sichtbares Zeichen staatlicher Anerkennung für den geleisteten Dienst in der Bundeswehr sein. Es richtet sich an aktive Soldaten, Reservisten und ausgeschiedene Soldaten – unabhängig von Auslandseinsätzen oder besonderen Leistungen. Der Fokus liegt auf der Würdigung der freiwilligen Entscheidung zum Dienst und der langjährigen Treue zur Truppe.

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Abgrenzung zu bestehenden Auszeichnungen:
Während bisherige Ehrenkreuze und Einsatzmedaillen besondere Leistungen oder Auslandseinsätze ehren, soll das Wehrdienst-Ehrenzeichen die reine Dauer des Dienstes anerkennen. Es ergänzt das Veteranenabzeichen, das nur in Zivil getragen werden darf, und schließt damit eine Lücke in der symbolischen Anerkennung.

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Struktur des Ehrenzeichens:
Das Ehrenzeichen ist in vier Stufen gegliedert:

  • Grundstufe: nach abgeschlossener Basisausbildung

  • Bronze: ab 6 Jahren

  • Silber: ab 12 Jahren

  • Gold: ab 25 Jahren Dienstzeit
    Die Gestaltung orientiert sich an bewährten Abzeichenformen der Bundeswehr, mit entsprechenden Bandschnallen und Ordensspangen.

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Gestaltungsvorschläge Vorderseite

Nachfolgende Abbildungen sollen Gestaltungsvorschläge, der zu schaffenden Wehrdienst-Ehrenzeichen Vorderseite darstellen.

Die Stufen umfassen hierbei die Grundstufe in Medaillen-Form (links), die Stufe Bronze (zweites von links), Silber (zweites von rechts) und Gold (rechts).

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Gesellschaftlicher Wert und Motivation:
Ein solches Zeichen vermittelt gesellschaftliche Wertschätzung und stärkt die Identifikation mit der Bundeswehr, insbesondere bei jungen Menschen. Es kann ein Anreiz zur weiteren Verpflichtung und ein Zeichen von Respekt und Dankbarkeit sein – vor allem auch am neu eingeführten Veteranentag am 15. Juni.

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Vergleich mit Partnerarmeen:
In sehr vielen vielen NATO-Staaten ist die Vergabe von zeitbezogenen Ehrenzeichen selbstverständlich. Deutschland sollte diesem Beispiel folgen, auch im Sinne eines neuen Verständnisses von militärischer Verantwortung und Anerkennung.

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Problematik bisheriger Regelungen:
Das Veteranenabzeichen darf nicht an der Uniform getragen werden, was zu inoffiziellen und unregulierten Alternativen geführt hat. Dies zeigt den Bedarf an einem offiziell zugelassenen Ehrenzeichen, das auch im aktiven Dienst getragen werden darf.

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Symbolkraft und Kosten:
Das Ehrenzeichen wäre kostengünstig, aber wirkungsvoll – nach innen wie nach außen. Es stiftet Identität, signalisiert Dank und stärkt das gesellschaftliche Verständnis für den Wert militärischer Dienste.

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Fazit:
Die Stiftung eines Wehrdienst-Ehrenzeichens ist ein notwendiger und zeitgemäßer Schritt, um Anerkennung sichtbar zu machen, gesellschaftliche Verbundenheit zu fördern und den Wehrdienst attraktiver zu gestalten. Es steht für ein neues sicherheitspolitisches Selbstverständnis und die Würdigung all jener, die bereit sind, die Freiheit und Werte Deutschlands zu verteidigen.

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Disclaimer:

Das Design der Wehrdienst-Ehrenzeichen und deren Bandschnallen, erfolgte durch den Verfasser. Die Bildrechte liegen beim Verfasser. Nach Rücksprache mit dem Verfasser stehen die Entwürfe natürlich der Bundeswehr bzw. der Ordenskanzlei des Bundespräsidialamtes zur Stiftung zur Verfügung.

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Historie

1950 - 1960 

Schaffung "Treuedienstehrenzeichen" für Bundesbeamte und Beamte des öffentlichen Dienstes bzw. einer „Wehrdienstmedaille“ für Angehörige der Bundeswehr

1980

Stiftung der Ehrenmedaille und Ehrenkreuze 

2025

Überlegungen Stiftung Wehrdienst-Ehrenmedaille 

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